Über mich

Ich heisse Heike Westermann und wohne im Ruhrgebiet (D). Seit Anfang 1992 halten wir Hunde. Zuerst waren es Cairn Terrier: Bascet, Luzie und Pebble, daher hat auch die Seite ihren Namen.

Zur Zeit leben bei uns Mr. Ed (Eddie), ein black & tan Cavalier King Charles Spaniel Rüde, geboren am 11.07.2004, Scooter, ein black & tan CKCS Rüde, geboren am 11.06.2008 und Emily, eine blenheim CKCS Hündin, geboren am 12.05.2007.

Lange Zeit dachte ich, dass das, was mir Anfang der 90er Jahre auf dem Hundeplatz und in einer Hundeschule beigebracht wurde, die richtige Art wäre, mit Hunden umzugehen. Ich lernte, “korrekt” an der Leine zu rucken, in die Ohren zu kneifen und mich zu jeder Zeit durchzusetzen. Nichts Spektakuläres, sondern eben die verbreitete “Korrektur”-Methode, Zuckerbrot und Peitsche. Jedes Verweigern des Hundes wurde als Dominanzproblem gedeutet, welches man nicht durchgehen lassen durfte.

Manchmal kam mir der Gedanke, dass ich mir den Umgang mit meinem Hund eigentlich anders vorgestellt hatte, aber ich kannte niemanden, der mir etwas anderes beibringen konnte und die Literatur, die damals verfügbar war, fuhr die gleiche Schiene.

Es stand immer das “Dominanzgespenst” im Hintergrund. Wenn er jetzt das “Sitz” verweigert, wird er morgen wieder andere Hunde angehen oder sich zur Jagd verabschieden, so dachte ich. Das Schlimmste war, dass diese aversiven Methoden, werden sie konsequent durchgezogen, anscheinend funktionieren. Mein Hund benahm sich meist unauffällig und wir heimsten auf Wettbewerben auch einige Pokale ein.

Bis ich dann Anfang 1999 einen Tellington-Kurs besuchte. Dort las ich erstmals über Calming Signals und hörte vom “Clickern” als Ausbildungsmethode. Dann kam das Buch von Karen Pryor auf den Markt. Ich hab es “gefressen” und war mir nun sicher, dass es wirklich noch etwas anderes gibt.
Gleichzeitig bekam ich durch das Internet einen Zugang zu Informationen, die mir vorher verschlossen waren. Es kamen immer mehr Bücher in Deutschland heraus und es waren durch das Internet endlich ausländische Bücher erhältlich. Das war es !!!

Wer nun aber glaubt, ich wäre praktisch über Nacht zu einem besseren Menschen mutiert, den muss ich enttäuschen. Es war schon noch eine lange Phase, bis ich endgültig von der Meinung abging “aber der Hund MUSS …”.
Es dauerte viele gute Bücher und Videos, viele Diskussionen mit Gleichgesinnten, Seminare und natürlich viele praktische Übungen auf diesem neuen Gebiet, bis ich sagen konnte, dass ich nun endlich auf dem Weg bin, eine wirkliche, faire Trainerin für meinen Hund zu werden.

Mir fehlen noch viele Erklärungen und Lösungen, aber ich bin mir sicher, dass ich sie vielleicht nächste Woche habe oder nächsten Monat.

Luzie und ich haben die letzten Jahre hauptsächlich Dogdancing und Nasenarbeit betrieben. Natürlich arbeiten wir dabei mit einem konditionierten Verstärker, dem Clicker. Auch als sie gesundheitlich schon sehr eingeschränkt war, machte ihr das Training immer noch viel Spass.

Eddie und Scooter lernten von Anfang an alles mit Hilfe des Clickers.
Eddie ist ein ausgeglichener, immer freundlicher Hund, der zum Obedience leider nicht die rechte Lust hat und Agility nicht mehr betreiben darf. Wir haben vor 2 Jahren den Weg zum Mantrailing gefunden und trainieren dazu noch ”Spassdinge”.
Scooter ist der “Renner”. Absolut lebhaft und aufgeweckt saugt er alles in sich auf und kann gar nicht genug bekommen. Er betreibt ebenfalls Mantrailing und alles, was sonst noch Spass macht.

Emily gehört erst seit Kurzem zu unserer Familie. Sie hat jetzt den Clicker kennengelernt und grinst beim Training wie ein kleiner Kobold. Auch das Mantrailing hat sie begonnen. Wir müssen noch herausfinden, wo genau ihre Leidenschaft liegt.

“Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann” (Francis Picabia)